ARBEIT UND MEHR Karin Pitschel und Marlis Krause Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung GmbH
Julie thor Straten Februar 2008
Nachdem ein befristeter Arbeitsvertrag 2005 ausgelaufen war, wandte ich mich an "Arbeit und mehr", was mir von einer Freudin empfohlen worden war. Ich rief an, schilderte meine Situation und fragte, ob ich Unterlagen einsenden solle. Stattdessen bat mich Frau Obst gleich zu einem persönlichen Gespräch - die erste positive Überraschung. Die zweite war die Einrichtung der Räume: Freundliche, warme Farben, Möbel und Wandschmuck zum Wohlfühlen.
Dazu passte das Verhalten der Mitarbeiterinnen und die ganze Atmosphäre im Hause: Ich habe in den fast 2 Jahren, die ich dort angestellt war, nie Lärm, Hektik oder unfreundliche Worte erlebt - und ich war tw. mehrmals die Woche dort, um neben meinem Teilzeit-Einsatz meine SAP-und MS-OfficeKenntnisse zu vertiefen (eine gute Möglichkeit, sich neben, vor oder nach einem Einsatz fortzubilden!).
Doch zurück zum Anfang: Im Gegensatz zu anderen Zeitarbeitsfirmen erfragte Fr. Obst alles im persönlichen Gespräch, anstatt mich seitenweise Fragebögen ausfüllen zu lassen. Ich wollte Teilzeit arbeiten, um nebenbei noch freiberuflich tätig sein zu können. Bei vielen Zeitarbeitsfirmen ist das gar nicht möglich. Fr. Obst meinte, es gäbe zwar weniger Teil- als Vollzeitstellen, aber mit ein bisschen Geduld könne es klappen.
Kurze Zeit später erhielt ich das erste Angebot, das ich aber ablehnte, weil ich jeden Morgen sehr früh sehr weit hätte fahren müssen. Einige Wochen später lehnte ich auch das nächste Angebot ab, weil es mir inhaltlich nicht gefiel. Ich fragte, ob ich nun überhaupt noch weitere Angebote erhalten oder als zu wählerisch aussortiert würde, aber bei Arbeit und mehr war es selbstverständlich, dass ich nicht irgendeinen Job haben wollte, sondern einen, der mir zusagte.
Zwei Wochen später erhielt ich das dritte Angebot, und nun passten die Tätigkeit, die Entfernung und die Arbeitszeit: Im Januar 2006 fing ich dort an, im November 2007 wurde ich übernommen.
So kam es, dass ich im Jahr 2007 an zwei Weihnachtsfeiern teilnehmen konnte - bei meinem neuen Arbeitgeber und bei Arbeit und mehr, die es selbstverständlich fanden, mich auch als frische Ex-Mitarbeiterin dazuzubitten. Bei diesen Feiern geht es höchst kulinarisch zu, und das vermittelt Wertschätzung, ebenso wie z.B. persönlich geschriebene Geburtstagspost.
Alle Mitarbeiterinnen von Arbeit und mehr, mit denen ich zu tun hatte, und auch die, denen ich nur im Flur begegnete, zeichneten sich durch Freundlichkeit und unbürokratische Hilfsbereitschaft aus.
Also, wenn Zeitarbeit, dann Arbeit und mehr!
Alles Gute für das gesamte Team wünscht Julie thor Straten